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Erfolge der befristeten MDG-Ziele

Titelseite des MDG-Reports. Global2030 hat die erste vollständige Einschätzung der befristeten Targets der Millennium-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen veröffentlicht. Der Bericht, der auf das Ende des Zeitrahmens der MDGs folgt, dokumentiert die Erfolge und Defizite der Targets.

Ein zentrales Ergebnis besteht darin, dass 8 der 15 MDG-Targets zwischen 80 und 320 % ihrer Zielsetzung erreicht haben, meist um die 150 %. Der Report berechnet auch, dass seit der Einführung der Ziele zwischen 6,85 und 8,75 Millionen jährliche Todesfälle vermieden worden sind. Das Target zur Kindersterblichkeit wurde als der größte Lebensretter unter den Zielen ermittelt. Außerdem wird gezeigt, dass das Tempo des Fortschritts bei den meisten Indikatoren der MDG-Targets zugenommen hat. Der Bericht wird an die Spitzen von Regierungen, UN-Organisationen und Unternehmen gesandt.

P.S.: Eine Zusammenfassung des Berichts ist auf Deliver2030 - englisch  - extern - des Overseas Development Institute (ODI) erschienen.

... mehr zu "Erfolge der befristeten MDG-Ziele"

Herunterladen (leider nur in englischer Sprache): Global2030: Achievements and Unfinished Business of the Time-Bound MDG Targets - englisch  - PDF, 10 Seiten plus Anhang, PDF (Portable Document Format), 1.4MB (Kilobyte)

Praktikumsplätze für Flüchtlinge

Global2030 bietet Plätze für Praktika und freiwillige Mitarbeit für Flüchtlinge mit wissenschaftlichem Hintergrund. Siehe www.Global2030.net/refugees.

Projekt Global2015 umbenannt in Global2030

Logos von Global2015 und Global2030 (animiert). Global2030 lautet der neue Name für das Nachfolgeprojekt von Global2015. Die Namensänderung bezieht sich auf den Ablauf von 2015 als dem hauptsächlichen Zieljahr der UN-Millennium-Entwicklungsziele (MDGs) und der Verabschiedung der 2030-Agenda für Nachhaltige Entwicklung der UN. Wie bereits Global2015, betreibt Global2030 ein Monitoring der wichtigsten globalen Herausforderungen einschließlich aller MDGs und vieler SDGs (Sustainable Development Goals), aber auch darüber hinaus. Der rechtliche Name des eingetragenen Vereins (Global2015 e. V.) wird ebenfalls geändert werden, aber wir beabsichtigen, dass er keine Jahreszahl mehr beinhalten soll (falls neue globale Herausforderungen nach 2030 auftreten).

SDG-Targets: Stärken und Schwächen

Titelseite der Präsentation zu den SDG-Targets. Global2015 präsentierte seine Evaluation der SDG-Targets beim Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT - extern). Mit Hilfe unserer Datensammlung zeigt die ausgewogene Einschätzung, in welchem Ausmaß die Ziele realistisch erreichbar sind und welche Ziele verstärkte Anstrengungen erfordern. Die Präsentation weist dort auf Defizite der SDGs hin, wo greifbare Ziele und wichtige Anliegen fehlen. Gleichwohl hebt die Gesamteinschätzung die Stärken der SDG-Targets sowie ihr Potential hervor, bis zum Jahr 2030 positive Ergebnisse zu erreichen.

Herunterladen: Global2015: Stärken und Schwächen der SDG-Targets - PDF (auf Deutsch, mit den meisten Diagrammen auf Englisch), 32 Folien, PDF (Portable Document Format), 971KB (Kilobyte)

Factsheet zu den Trends alter und neuer SDG-Themen

Titelseite des Informationsblattes zu den Trends. Als Teil einer Reihe unserer neuesten Veröffentlichungen hat Global2015 für die UN-Verhandlungen über die Post-2015-Entwicklungsagenda ein Informationsblatt zu gegenwärtigen Trends vorgelegt. Das Factsheet bietet Trenddiagramme sowohl zu den Themen der MDG-Targets als auch zu neu aufkommenden Herausforderungen. Das Informationsblatt identifiziert Fortschritte, Rückschläge sowie neue Themen für die SDG-Targets. Es nutzt jährliche Trenddaten der 2015 erschienenen Studie zur "Global Burden of Disease" und schließt einen Vergleich mit den neuesten Trenddaten der WHO und von UNAIDS ein.

Herunterladen (leider nur in englischer Sprache): Fact sheet: Trends of Old and New Post-2015 Challenges - englisch  - PDF, 5 Seiten plus 8 Seiten Anhang, PDF (Portable Document Format), 404KB (Kilobyte)

Factsheet zu Post-2015-Targets und Indikatoren

Titelseite des Informationsblattes zur Optimierung ausgewählter Targets. Zwei weitere Informationsblätter unserer Reihe wurden von Global2015 den UN-Verhandlungen über die Post-2015-Entwicklungsagenda vorgelegt. Das erste dieser beiden Informationsblätter trägt zur Optimierung ("tweaking") der Targets für die Zeit nach 2015 bei. Es konzentriert sich auf 8 SDG-Targets und enthält Vorschläge für kleinstmögliche Veränderungen, mit denen diese Targets klarer quantifizierbar gemacht, x-Werte in dem Entwurf spezifiziert oder die beabsichtigten Ambitionen bewahrt werden können. Unsere Arbeit beruht auf wissenschaftlichen Befunden und alle Empfehlungen stehen mit der vorgeschlagenen Post-2015-Entwicklungsagenda völlig überein.

Das zweite Factsheet schlägt für 17 ausgewählte SDG-Targets geeignete Indikatoren vor, die öffentlich verfügbare Daten nutzen. Es wurde auch bei der UN-Statistikkommission (UNSC - englisch  - extern.) eingereicht (s. Stakeholder feedback - englisch  - extern.).

Herunterladen (leider nur in englischer Sprache):

Factsheet zu Infektionskrankheiten

Titelseite des Informationsblattes zu Infektionskrankheiten. Das zweite Informationsblatt unserer Serie wurde von Global2015 den UN-Verhandlungen über die Post-2015-Entwicklungsagenda vorgelegt. Es bezieht sich auf das Target 3.3 zu Infektionskrankheiten, welches von der UN Open Working Group on Sustainable Development Goals (OWG) empfohlen wurde. Das Factsheet kann zu der technischen Überarbeitung der SDG-Targets beitragen. Die faktengestützten Empfehlungen befinden sich in völliger Übereinstimmung mit der vorgeschlagenen Post-2015-Entwicklungsagenda und beziehen sich weder auf kontroverse Themen, noch riskieren sie, die Einheit der SDGs aufzulösen.

Das Informationsblatt enthält einen Vergleich der ansteckenden Krankheiten mit den meisten Todesfällen. Für ausgewählte Krankheiten stellt es auf jeweils einer Seite die aktuellsten Trenddaten und eine datenbasierte Empfehlung eines ambitionierten, aber erreichbaren Zielniveaus für 2030 vor.

Herunterladen (leider nur in englischer Sprache): Fact sheet: UN OWG Target 3.3 on Infectious Diseases - englisch  - PDF, 6 Seiten plus 6 Seiten Anhang, PDF (Portable Document Format), 399KB (Kilobyte)

Factsheet zur Sicherheit am Arbeitsplatz

Titelseite des Informationsblattes zur Arbeitssicherheit. Das erste Informationsblatt einer neuen Reihe wurde von Global2015 den UN-Verhandlungen über die Post-2015-Entwicklungsagenda vorgelegt. Das Factsheet konzentriert sich auf das Target 8.8 zur Arbeitssicherheit, das von der UN Open Working Group on Sustainable Development Goals (OWG) vorgeschlagen wurde.

Das Informationsblatt enthält einen Vergleich mit anderen wichtigen globalen Themen, im Hinblick auf deren relative Tragweite. Des Weiteren präsentiert es die neuesten Trenddaten sowie eine datenbasierte Empfehlung eines ambitionierten, aber erreichbaren Zielniveaus für 2030. Das Factsheet beruht auf den neuesten verfügbaren Daten, insbesondere von der ILO, der Studie zur "Global Burden of Disease" von 2015 und den "Global Health Estimates" 2014 der WHO.

Herunterladen (leider nur in englischer Sprache): Fact sheet: UN OWG Target 8.8 on Safe and Secure Working Environments - englisch  - PDF, 2 Seiten plus 2 Seiten Anhang, PDF (Portable Document Format), 179KB (Kilobyte)

Weitere Informationsblätter sind in Vorbereitung. Sie können sie auf unserer Seite zu den Factsheets bestellen.
 

Datenbezogene Empfehlungen für Post-2015-Ziele

Titelseite des Vorschlags für die UN-Verhandlungen. Global2015 hat einen neuen Vorschlag für die UN-Verhandlungen über die Ziele nachhaltiger Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) vorgelegt. Der Voschlag spricht einige offene Fragen der laufenden Verhandlungen an. Er beinhaltet eine Einschätzung der Trendänderungen, die durch die Millennium-Entwicklungsziele (MDGs) erreicht wurden, und leitet davon ein durchschnittliches Niveau der Ambitioniertheit für die SDGs ab. Außerem wird ein Ansatz empfohlen, globale Ziele (Targets) so zu definieren, dass sie nationale Trends und Voraussetzungen berücksichtigen und sich diesen anpassen. Der Vorschlag identifiziert darüber hinaus wichtige Themen für die Post-2015-Agenda, basierend auf den neuesten Daten zu Mortalität und wirtschaftlichen Verlusten. Die Daten schließen die neue Version der Studie zur globalen Krankheitslast (GBD) vom Dezember 2014 und Januar 2015 ein. Zum Schluss empfiehlt der Vorschlag, die 17 SDGs in eine kleine Anzahl zusammenfassender Ziele zu rahmen oder zu gruppieren (framing, clustering), um zu deren wirksamer Kommunikation beizutragen.

Herunterladen des Vorschlags (leider nur in englischer Sprache): Data-derived Recommendations for Post-2015 Targets - englisch  - PDF, 15 Seiten plus 17 Seiten Anhang, PDF (Portable Document Format), 818KB (Kilobyte)
 

Datenbasierte Empfehlungen zu vorgeschlagenen Zielen

Titelseite des Vorschlags für die UN OWG. Global2015 hat "Data-based Recommendations on Targets Proposed" bei der UN Open Working Group on Sustainable Development Goals - englisch  - extern. (OWG) eingereicht. Die OWG hat Ziele entwickelt, die den Millennium-Entwicklungszielen, die 2015 enden werden, nachfolgen sollen. Die Sustainable Development Goals (SDGs, Ziele nachhaltiger Entwicklung) sind dafür vorgesehen, den Zeitraum bis 2030 abzudecken, und werden von der UN-Generalversammlung beschlossen werden.

Die Daten und Diagramme in unserem Papier zeigen: Im Zeitraum zwischen 1990 und 2010 gab es Fortschritte und Rückschritte bei wichtigen globalen Herausforderungen, einschließlich der Themen der Millennium-Entwicklungsziele. Zur Zeit werden die meisten wichtigen globalen Herausforderungen, aber nicht alle, von zeitgebundenen und quantitativen Zielen (Targets) abgedeckt, die die UN OWG für die Zeit nach 2015 vorgeschlagen hat. Unser Papier bietet insbesondere Daten und Empfehlungen zu sieben von der OWG vorgeschlagenen SDGs: zu Epidemien, Luftverschmutzung, Sicherheit am Arbeitsplatz etc.

Fortschrittsdiagramm: Verringerung der jährlichen Todesfälle 1990-2010. Das Papier ist ein vorveröffentlichter Extrakt einer bevorstehenden Aktualisierung unserer vorherigen Publikation "Assessing Priorities für Rio+20" (siehe unten). Das Papier verwendet Daten verschiedener vertrauenswürdiger Quellen, beispielweise die neuste Ausgabe der Studie "Global Burden of Disease" und die "Global Health Estimates" der Weltgesundheitsorganisation vom Juni 2014.

Diagramm zu den Infektionskrankheiten mit den meisten Todesfällen pro Jahr. P.S.: Das endgültige Ergebnisdokument der UN OWG - englisch  - extern. enthält nunmehr: "by 2030 … combat hepatitis, water-borne diseases, and other communicable diseases". Ein weiteres Post-2015-Ziel wurde jetzt mit einem Zieljahr versehen: "by 2030 ensure universal access to sexual and reproductive health care services, including for family planning, information and education". Diese Änderungen stehen in Übereinstimmung mit Empfehlungen von Global2015.

Herunterladen des Vorschlags (leider nur in englischer Sprache): Data-based Recommendations on Targets Proposed by the UN OWG - englisch  - PDF, 11 Seiten plus 22 Seiten Anhang, PDF (Portable Document Format), 725KB (Kilobyte)
 

Einschätzung von Prioritäten für Rio+20

Titelseite des Rio+20-Vorschlags. Global2015 hat einen Vorschlag für die Vorbereitungen von "Rio+20" verfasst, der Konferenz der Vereinten Nationen über Nachhaltige Entwicklung (UNCSD [United Nations Conference on Sustainable Development]), die im Juni 2012 stattfinden wird. Das Ziel von Rio+20 - englisch  - extern. besteht darin, eine erneute politische Verpflichtung zur zukunftsfähigen Entwicklung sicherzustellen, die bisherigen Fortschritte einzuschätzen und neue oder anwachsende Herausforderungen anzugehen.

Der Vorschlag von Global2015 konzentriert sich darauf, neutrale Informationen zu wichtigen globalen Herausforderungen bereitzustellen. Das schließt ein, die drängendsten Herausforderungen zu priorisieren, denen die Welt sich heute gegenübersieht, sowie diejenigen Themen zu identifizieren, welche die größten Fortschritte gemacht haben, und welche vernachlässigt wurden. Die Daten zu den globalen Herausforderungen wurden aktualisiert und es wurden Diagramme erstellt, um die Relevanz der wichtigen globalen Herausforderungen zu vergleichen, die erzielten Fortschritte, und die Erreichung von Zielen. Der Vorschlag wurde an die Spitzen von UN [Vereinte Nationen]-Organisationen sowie weiterer internationaler Organisationen gesandt, die an den Vorbereitungen von Rio+20 mitwirken.

Herunterladen des Vorschlags (leider nur in englischer Sprache): Assessing Priorities for Rio+20 - englisch  - PDF, 9 Seiten plus 38 Seiten Anhang, PDF (Portable Document Format), 1.3MB (Megabyte)
 

Bericht für den UN-Gipfel zu AIDS

Global2015 hat einen Bericht über HIV/AIDS im Zusammenhang mit anderen globalen Herausforderungen erstellt. Er soll Entscheidungsträger bei der Einschätzung von Prioritäten für angemessene Maßnahmen unterstützen, unter Berücksichtigung von globalen Herausforderungen, die mit HIV/AIDS verknüpft sind. Der Bericht wurde Regierungschefs und Botschaftern bei den UN [Vereinte Nationen] sowie einschlägigen UN-Organisationen übermittelt, im Hinblick auf das "High-Level Meeting on AIDS" der UN-Generalversammlung (8.-10. Juni 2011). Die Präsidenten der Schweiz und der USA (Vereinigte Staaten von Amerika [United States of America]), Regierungen von Ländern wie Australien, Brasilien und Großbritannien sowie die EU (Europäische Union)-Kommission und die WHO (Weltgesundheitsorganisation [World Health Organization]) begrüßten in ihren Antwortbriefen die objektive und umfassende Analyse.

Mehr über den Bericht
 

Bericht auf WHO/SIGN-Konferenz präsentiert

Global2015 war eingeladen, seine Zusammenstellung globaler Herausforderungen auf dem jährlichen Treffen des von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) getragenen Safe Injection Global Network (SIGN) vorzustellen. 135 angemeldete Teilnehmer aus 28 Ländern besuchten die Konferenz, die vom 9. bis zum 11. November 2010 in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten stattfand.
  Diese erste internationale Präsentation der Zusammenstellung globaler Herausforderungen fand ein sehr gutes Echo, und mehrere Teilnehmer erklärten sich bereit, als Experten an der Überprüfung der Zusammenstellung von Global2015 mitzuwirken.

Mehr über die Präsentation
 

Sonderausgabe für den UN-Gipfel zu den MDGs

Es wurde eine Sonderausgabe der Zusammenstellung globaler Herausforderungen für den Gipfel der Vereinten Nationen zu den Millennium-Entwicklungszielen erstellt (High-Level Plenary Meeting der UN-Generalversammlung, 20.-22. September 2010).
  Die aktualisierte Zusammenstellung von Global2015 deckt die meisten Millenniumziele ab, umfasst aber auch andere wichtige globale Herausforderungen. Global2015 hat den Bericht führenden Entscheidungsträgern unserer Welt sowie den Repräsentanten bei den Vereinten Nationen übersandt und wird weiterhin ein Monitoring der drängendsten globalen Herausforderungen leisten, um weiteres Handeln anzuregen.

Zur Zusammenstellung globaler Herausforderungen, September 2010 …
 

Newsfeed:

Intro

  • Global2030 stellt Informationen und Empfehlungen zu den dringendsten globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts bereit.
  • Global2030 wird mit Experten, Wissenschaftlern und Künstlern sowie Entscheidungsträgern in Politik, Wirtschaft und Nichtregierungsorganisationen zusammenarbeiten.
  • Global2030 arbeitet als Plattform für ein verstärktes Handeln zu globalen Themen wie Hunger, Klimawandel etc.

Mehr über Global2030 …

 

Beiträge in sozialen Netzwerken

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10. November 2017 Information und Forschung
Wissenschaftliche Fakten und Lösungen sind von grundlegender Bedeutung dafür, globale Herausforderungen anzugehen. Heute ist der weltweite Wissenschaftstag für Frieden und Entwicklung.
Quelle: UN - extern. (englisch).

2. November 2017 Information, Bürgerschaft
Heute ist der Internationale Tag zur Beendigung der Straflosigkeit für Verbrechen gegen Journalisten. "Die Angriffe auf den Journalismus sind weit verbreitet und beklagenswert, und sie untergraben die offizielle Verantwortlichkeit und helfen der Korruption und anderem Machtmissbrauch, sich zu verschanzen und zu etablieren."
Quelle: Agnes Callamard, UN-Sonderberichterstatterin zu extralegalen, summarischen und willkürlichen Hinrichtungen, und David Kaye, UN-Sonderberichterstatter zur Förderung und dem Schutz des Rechts auf Freiheit der Meinung und des Ausdrucks - extern. (englisch), beide beim Büro des UN-Hochkommissars für Menschenrechte (Übersetzung: Global2030).

Klimawandel
Die gegenwärtigen Verpflichtungen unter dem Übereinkommen von Paris werden wahrscheinlich eine globale Erwärmung von 3°C anstelle von maximal 2°C ergeben; sie umfassen nur ein Drittel der Reduktionen, die nötig sind, um das 2°-Ziel zu erreichen.
Quellen: UNEP-Presseerklärung - extern., UNEP Emissions Gap Report - extern. (beide englisch).

Neue Daten: Die Konzentration von C02 ist 2016 auf 403,3 ppm gestiegen, das ist 45 % über dem vorindustriellen Niveau und der höchste Wert seit 800 000 Jahren.
Quelle: WMO - extern. (englisch).

30. Oktober 2017 Tuberkulose
Heute erschienen: 10,4 Millionen Menschen bekamen im Jahr 2016 Tuberkulose. Die Häufigkeit von Tuberkulose fällt um 2 % pro Jahr, jedoch reicht das nicht aus, das Target zu erreichen, bis 2030 TBC zu beenden.
490 000 Fälle von mehrfach medikamentenresistenter Tuberkulose gab es 2016, und 110 000 Fälle, die gegenüber der meistbenutzten Medikament resistent waren.
Die Tuberkulose verlangte 2016 das Leben von 1,3 Millionen Menschen, weniger als die 1,7 Millionen 2000. Die Tuberkulose ist die zweitgrößte Todesursache unter den Infektionskrankheiten, übertroffen nur von der Lungenentzündung (untere Atemwegserkrankungen).
Quellen: WHO TB Report - extern., WHO GHE - extern. (beide englisch).

25. Oktober 2017 Bildung
Neue Daten: 2015 waren 264 Millionen Kinder und Jugendliche im Grundschul- und Sekundarstufenalter nicht in der Schule. Von den Kindern im Grundschulalter hatten etwa 387 Millionen, oder 56 %, die Mindestkenntnisse im Lesen nicht erreicht.
Quelle: UNESCO - extern. (englisch).

Frieden und Sicherheit
Es ist Abrüstungswoche: Die Global Goals der UN streben eine erhebliche Verringerung illegaler Waffenlieferungen bis 2030 an.
Quelle: UN - extern. (englisch).

Klimawandel
Die Versauerung der Ozeane wird das gesamte Meeresleben betreffen; das besagt eine große, demnächst erscheinende Studie.
Quelle: BBC - extern. (englisch).

Biodiversität
Neue Daten: Die gesamte Biomasse fliegender Insekten ging über die letzten 27 Jahre in Schutzgebieten um mehr als 75 % zurück.
Quelle: Artikel in PLOS ONE - extern. (englisch).

Entwicklung und Information
Am 24. 10. war Welttag der Information über Entwicklungsfragen. Wir fassen Informationen über die globale Entwicklung zusammen, einschließlich der SDGs und MDGs.
Global2030 bietet freie Stellen für Praktika und freiwillige Mitarbeit im Bereich unserer Recherchen zu globalen Herausforderungen.
Quelle: Global2030 - extern..

20. Oktober 2017 Daten
Heute ist Weltstatistiktag: Bessere Daten helfen dabei, die Global Goals zu überwachen, voranzubringen und zu erreichen, wie es bei den MDGs der Fall war.

Kindersterblichkeit
Neue Daten: 5,6 Millionen Kinder unter fünf Jahren starben 2016, weniger als die 9,9 Millionen im Jahr 2000. Trotz der Fortschritte sterben jeden Tag 7000 Neugeborene.
Quelle: UN - extern. (englisch).

17. Oktober 2017 Armut
Heute ist der Internationale Tag für die Beseitigung der Armut. Den Plan der UN zur Beendigung der Armut bildet die SDG 2030 Agenda. Ein Indikator zur Messung der Armut ist der Anteil der Armen unterhalb von 1,90 $ pro Tag (in Kaufkraftparitäten [PPP] von 2011). 2013 lebten 10,7 % der Weltbevölkerung unter dieser Armutsgrenze. Während diese Zahl kontinuierlich sinkt, sind die regionalen Unterschiede groß und leben z. B. in Sub-Sahara-Afrika etwa 41 % der Bevölkerung in Armut.
Neben diesem ökonomischen Indikator ist Armut auch mit anderen Fragen verbunden, etwa mit dem Zugang zu Gesundheitsversorgung und Bildung oder einer verlässlichen Verfügbarkeit von Ressourcen wie sicherem Trinkwasser oder Elektrizität.
Quellen: UN - extern., World Bank - extern. (beide englisch).

16. Oktober 2017 Hunger
Heute ist Welternährungstag. 2016 wurden 15 Millionen Menschen durch Nahrungsmittelkrisen vertrieben, die durch bewaffnete Konflikte ausgelöst wurden. In die ländliche Entwicklung zu investieren ist eine Schlüsselstrategie dafür, die Ernährungssicherheit zu verbessern und die Herausforderung der Migration anzugehen.
Quellen: WFP - extern., FAO - extern. (beide englisch).

Naturkatastrophen
Naturkatastrophen töteten 7100 Menschen im Jahr 2016, 49 % weniger als 2006. Internationaler Tag der Katastrophenvorbeugung am 13. Oktober.
Quelle: Global Burden of Disease (GBD) study - extern. (englisch).

27. September 2017 Frieden und Sicherheit
Am Internationalen Tag für die vollständige Beseitigung der Kernwaffen 2017 gab es noch 15 000 Kernwaffen. Das am 7. Juli 2017 vereinbarte UN-Abkommen bildet ein Instrument für das Verbot von Kernwaffen.
Quelle: UN - extern. (englisch).

21. September 2017 Frieden und Sicherheit
Heute ist der Internationale Tag des Friedens: Von 2010 bis 2016 ist die Anzahl der in bewaffneten Konflikten Getöteten kontinuierlich auf 150 000 gestiegen.
Quelle: Studie zur Global Burden of Disease (GBD) - extern. (englisch).

16. September 2017 Ozonschicht
Der heutige Welt-Ozon-Tag feiert 30 Jahre des Montreal-Protokolls und seines 99%igen Ausstiegs aus ozonschädlichen Stoffen. Die Weltgemeinschaft hat versprochen, die Ozonschicht zu reparieren. Und es funktioniert, sagt das Weltwirtschaftsforum.
Quellen: UNEP - extern., WEF - extern. (englisch).

Hunger
Der Welthunger steigt wieder an! Die Anzahl der unterernährten Menschen sank von etwa 926 Millionen im Jahr 2005 auf 777 Millionen 2015, nahm aber auf 815 Millionen im Jahr 2016 zu.
Quelle: FAO - extern. (englisch).

15. September 2017 Demokratie und bewaffneter Konflikt
Der heutige Internationale Tag der Demokratie konzentriert sich auf die Stärkung demokratischer Institutionen zur Vorbeugung von Konflikten.
Quelle: UN - extern. (englisch).

Globale Krankheitslast
Brandneue Daten zu wichtigen globalen Herausforderungen hat die GBD-Studie veröffentlichet – Sterblichkeit und Erkrankungshäufigkeiten aufgrund von Umweltverschmutzung, Hunger, Infektionen etc.:

  • Die Verschmutzung der Außenluft durch Feinstaub hat etwa 4,09 Millionen Menschenleben im Jahr 2016 gefordert, das waren 11,0 % weniger als 2006.
  • Die Verschmutzung der Innenluft ist mit 2,58 Millionen Todesfällen im Jahr 2016 verbunden gewesen, welche um 21,0 % seit 2006 zurückgegangen sind.
  • Die Unterernährung von Kindern und ihren Müttern hat 2016 das Leben von 2,74 Millionen Kindern gekostet, 36,4 % weniger als 2006.
  • Infektionen der unteren Atemwege (hauptsächlich Lungenentzündungen) haben 2,38 Millionen Todesfälle im Jahr 2016 verursacht – gesunken um 8,2 % seit 2006.
  • Gesundheitliche Beeinträchtigungen bei der Geburt haben 2016 zum Tod von 1,73 Millionen Neugeborenen geführt, ein Rückgang um 25,3 % im Vergleich mit 2006.
  • Unsicheres Trinkwasser, unsichere Sanitäreinrichtungen und mangelnder Zugang zu Möglichkeiten zum Händewaschen haben 2016 1,66 Millionen Leben gefordert; seit 2006 um 25,6 % gesunken.
  • Durchfallerkrankungen (E.coli, Rotavirus etc.) haben 1,66 Millionen Todesfälle im Jahr 2016 zur Folge gehabt, 24,2 % weniger als 2006.
  • Berufskrankheiten und Arbeitsunfälle haben 2016 zu 1,53 Millionen Todesfällen geführt, 8,40 % mehr als 2006.
  • Unfälle im Straßenverkehr haben 1,34 Millionen Menschen im Jahr 2016 getötet, fast die gleiche Anzahl wie 2006 (−1,9 %).
  • Die einzigen weitverbreiteten Infektionskrankheiten, die seit 2006 zugenommen haben, sind Hepatitis B und C, mit 1,30 Millionen Todesfällen 2016.
  • Die Tuberkulose hat 2016 1,21 Millionen Menschen getötet, ein Rückgang um 20,9 % seit 2006; medikamenten-resistente TBC kostete 2016 107 000 Menschenleben.
  • HIV/AIDS hat zu 1,03 Millionen Todesfällen im Jahr 2016 geführt, viel weniger als 2006: −45,8 %, dank der ausgedehnten Bereitstellung von antiretroviralen Medikamenten.
  • Das Passivrauchen ist mit 884 000 Todesfällen im Jahr 2016 verbunden gewesen, ein Anstieg um 4,15 %.
  • Die Malaria hat 2016 720 000 Menschen getötet – überwiegend Kinder –, jedoch wurde seit 2006 eine Reduktion um 25,9 % erreicht.
  • Die Umweltverschmutzung mit Blei hat 540 000 Menschen im Jahr 2016 das Leben gekostet, eine Zunahme von 15,3 %.
  • Bodennahes Ozon aufgrund der Verschmutzung der Außenluft ist mit 234 000 Todesfällen im Jahr 2016 verknüpft gewesen – um 24,5 % seit 2006 angestiegen.
  • Gesundheitliche Beeinträchtigungen während der Schwangerschaft und Geburt haben 2016 231 000 Frauen getötet, ein Rückgang um 23,6 % seit 2006.
  • Bewaffnete Konflikte und Terrorismus haben 151 000 Menschenleben im Jahr 2016 gefordert – mehr als das Doppelte verglichen mit 2006 (+143 %).
  • Die Zahl der Todesopfer der Masern im Jahr 2016 hat 68 100 betragen, aber Impfprogramme haben eine Reduktion um 72,5 % seit 2006 erzielt.
  • Die Gewalt von Beziehungspartnern hat etwa 65 100 Frauen 2016 das Leben gekostet; 53,7 % weniger als 2006, laut der GBD-Studie.

Quellen: IHME - extern., Studie zur Global Burden of Disease in der Zeitschrift "The Lancet- extern., Artikel der GBD-Studie zu direkten Todesursachen - extern., Artikel der GBD-Studie zu Risikofaktoren - extern. (alle englisch).

8. September 2017 Bildung
Weltalphabetisierungstag: 2016 waren etwa 750 Millionen Menschen über 14 Jahre Analphabeten, 63 % davon Frauen. Die Alphabetisierungsrate im Alter von 15 oder mehr Jahren nahm von 82 % im Jahr 2000 nur auf 86 % 2016 zu – nicht genug, um die UN-Ziele zu erreichen. Unter den 15-24-Jährigen lag die Alphabetisierungsrate bei 91 % im Jahr 2016, mit 90 % bei Frauen und 93 % bei Männern.
Quellen: UNESCO - extern., UNESCO Datenblatt - extern. (englisch).

30. August 2017 Menschenrechte und Regierungsführung
Internationaler Tag der Opfer zwangsweisen Verschwindenlassens: Weltweit werden ungefähr 43 000 Menschen vermisst.
Quellen: UN (Video) - extern., TelesurTV - extern. (englisch).

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Zusammenstellung globaler Herausforderungen

Der Entwurf der Zusammenstellung von Global2015 fasst die dringendsten Anliegen für menschliches Leben und menschliche Bedürfnisse zusammen. Die Informationen stammen ausschließlich aus Berichten von wissenschaftlichen Instituten, UN (Vereinte Nationen (United Nations))-Organisationen, nationalen Ministerien und anderen vertrauenswürdigen Quellen.


Zusammenstellung globaler Herausforderungen, September 2010

Die neuesten Daten zu den globalen Herausforderungen finden sich in unseren Beitr�gen in sozialen Netzwerken, in unseren neuesten Publikationen und umfassend in dem Vorschlag "Assessing Priorities for Rio+20- englisch  - PDF vom November 2011 (9 Seiten plus 38 Seiten Anhang, 1.3MB [Megabyte])

 

 

Mitwirkung im Projekt

Mitwirken

Jede und jeder ist willkommen und kann mit Ideen und Vorschlägen zur weiteren Entwicklung des Überblicks wichtiger globaler Herausforderungen beitragen. Bitte nutzen Sie die Kontaktseite. Außerdem lädt Global2030 Wissenschaftler und Experten zu einer Überprüfung des Entwurfs ein.

Die überarbeitete Zusammenstellung wird hier veröffentlicht werden. Ihr Zweck liegt in der Information der Öffentlichkeit sowie darin, insbesondere Entscheidungsträger für verstärkte Anstrengungen zur Überwindung der angesprochenen globalen Herausforderungen zu gewinnen.